Anästhesie und Schmerzmanagement

Das Anästhesie- und Schmerzmanagement wird in der Tierklinik Weilheim von Dr. Christian Städele, Fachtierarzt für Anästhesiologie, Analgesie (Schmerzausschaltung) und Intensivmedizin, geleitet.

In der Anästhesie stehen

  • die Ausgewogenheit zwischen dem sicheren und schonenden Ausschalten bzw. Verringern des Bewusstseins
  • der möglichen Stressvermeidung, der Schmerzausschaltung
  • der Minimierung des dabei auftretenden Risikos für den Patienten
  • eine stete Überwachung der Vitalparameter zur schnellen Reaktion auf Kreislaufdefizite
  • die Betreuung der Aufwachphase

im Vordergrund.


Unser spezielles fachtierärztliches Wissen, der Einsatz neuester Überwachungstechnologie während der Anästhesie und die individuell abgestimmte Wahl des Anästhesie-Managements stellen sicher, dass jedes Tier die bestmögliche medizinische Betreuung erhält.

Während einer Narkose ist ein hohes Maß an Sicherheit unserer Patienten durch folgende Überwachungsgeräte gewährleistet:

     • Pulsoxymetrie (Puls- und Sauerstoffsättigung)
     • EKG
     • Kapnographie (CO2-Gehalt der Ausatemluft)
     • Blutdruckmessung 

Leistungsspektrum der Anästhesiologie, Analgesie und Intensivmedizin

Unser Leistungsspektrum der Anästhesiologie, Analgesie und Intensivmedizin umfasst u. a.:

  • Inhalationsnarkose
  • Total intravenöse Anästhesie
  • Multimodales Schmerzmanagement individuell, präemtiv, peri- und postoperativ
  • Schmerztherapie mittels Dauertropfinfusionen
  • Infiltrationsanalgesie
  • Epiduralanästhesie / -analgesie
  • Spezielle Anästhesie für spezielle Patienten:

                o Patienten mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen
                o Patienten mit beeinträchtigter Kreislauffunktion
                o Anämiepatienten
                o Patienten mit Atemwegserkrankungen
                o Patienten mit gastrointestinalen Fehlfunktionen
                o Neurologische Patienten
                o Kaiserschnittpatienten
                o Jungtiere
                o ältere Patienten
                o Augenoperationen
                o Heimtiere

Voruntersuchungen verringern zudem unerkannte Risiken!

Wir führen daher vor der Narkose ggf. zum einen Blutuntersuchungen (Überprüfung wichtiger Organfunktionen, Blutgerinnung) sowie zum anderen eine intensive Untersuchung des Herzkreislaufsystems (Thoraxröntgen, Herzultraschall) durch.

Narkose:

Um für Ihr Tier eine möglichst stressarme Narkoseeinleitung zu gewährleisten, dürfen Sie gern während der Einschlafphase anwesend sein.

Bei der meist angewandten Inhalationsnarkose wird der Patient intubiert. Dadurch wird zum einen eine gut steuerbare Narkosetiefe mit Hilfe von einem Isofluran-Sauerstoffgemisch erreicht und zum anderen kann der Patient bei bestimmten Indikationen auch beatmet werden.

Während der Narkosephase wird Ihr Tier durch beheizbare Unterlagen vor Verlust der Körperwärme geschützt und erhält zusätzlich den Kreislauf stützende Infusionen.

Aufwachphase:

In unserer Aufwachstation werden unsere Patienten engmaschig überwacht, die begonnene Infusionstherapie fortgesetzt und der Patient zudem mit Wärme unterstützt, um eine möglichst schnelle und sichere Erholungsphase zu gewährleisten.

In vielen Fällen ist es möglich, dass Ihr Vierbeiner noch am selben Tag wieder mit nach Hause kann.